Arielle, die kleine Meerjungfrau ist in dreierlei Hinsicht völlig falsch. Denn erstens ist Arielle nicht klein, zweitens definitiv nicht unschuldig und drittens heisst sie eigentlich Twist'n'Shake Mary Mermaid und ist ein Vibrator. Und als solcher vor eine schwierige Aufgabe gestellt...

Arielle die Bewegliche
Bevor ich mit der Beschreibung des ersten Vibrators beginnen kann, noch eine kleine Anekdote zum Anfang. Wir Test-Mädels trafen uns eines schönen Abends, um die zum Testen zur Verfügung gestellten Vibratoren und Dildos zu verteilen. Natürlich gab es schnell Favoriten und um Arielle mussten wir schliesslich sogar losen…ich gewann.
Wie genau Arielle zu ihrem Namen kam, wie sie und ich dann keine Freundschaft schlossen und weshalb Tina nun doch noch zum Zug beziehungsweise zur Arielle kommt, davon jetzt mehr.
Twist'n'Shake ist zu englisch
Kurz zur Beschreibung von Arielle – der Vibrator heisst natürlich nicht so, aber da er die Form einer Meerjungfrau hat, wir alle Disneyverseucht sind und der offizielle Namen „Twist’n’Shake Mary Mermaid“ irgendwie auch nicht so prickelnd ist, heisst das Ding nun halt eben Arielle. Arielle unterscheidet sich von anderen Vibratoren hauptsächlich durch zwei Dinge. Zum Einen: Sie hat einen Schwanz…nun ja, das tönt jetzt seltsam, ist aber so. Schliesslich ist's ja eine Meerjungfrau. Dieser Schwanz soll zusätzlich klitoral stimulieren. Zum zweiten hat sie Kugeln in sich, die je nach Einstellung mehr oder weniger stark rotieren – eine Eigenschaft, die ein Mann definitiv nicht bieten kann. Ausserdem schnarcht Arielle nicht…(tut mir leid, der Witz musste einfach sein, auch wenn er nicht wahnsinnig gut ist. Aber als Single darf man das…)
Huch

Meerjungfrauen sind einfach bedienbar.
Nun, die Ausgangslage war viel versprechend: Kugelvergnügen mit klitoraler Verstärkung in Aussicht. Also, Kondom über den Vibrator gestülpt und ab in die Finsternis damit. Nun gut, das war jetzt also meine erste Erfahrung mit einem Vibrator. Fühlt sich irgendwie seltsam an, ein Fremdkörper, etwas gross. Vielleicht muss ich dazu noch sagen, ich bin vaginal eher schmal gebaut (gibt’s diesen Ausdruck überhaupt?) und bei Männern gilt bei mir jeweils: Size does matter, aber im Sinn von bitte nicht zu gross. (Ich verstehe den Mythos „je grösser, desto schöner die Erfahrung“ bis heute nicht).
Aber zurück zum Thema, Arielle ist ja immer noch irgendwo zwischen meinen Beinen am Arbeiten. Sie rotiert und vibriert, sie ruckelt und zuckelt – und ich suche den Kick. Das mit der klitoralen Zusatzstimulierung hat mein Körper irgendwie nicht so richtig verstanden, auf alle Fälle müht sich Arielle lange Zeit vergeben ab. Nun gut, wahrscheinlich waren die Voraussetzungen auch nicht so gut: Zu viel Wein getrunken und nicht wirklich scharf vor der Selbstbefriedigung (das wäre dann wieder ein Pluspunkt für die Männer). Na ja, auf alle Fälle dauerte es geraume Zeit, bis ich in die Nähe des Orgasmus kam.
Arielle kriegt ein neues Zuhause

Hier bezieht Arielle ihre Energie.
Die gute Nachricht: ja, ich kam noch, die schlechte Nachricht, es hat danach ziemlich geschmerzt. Wie gesagt, das ist nicht persönlich gemeint gegen Arielle, sondern liegt an mir, weshalb ich mich in Zukunft auf die kleineren Modelle beschränken werde. Was aber sollte nun mit Arielle geschehen?
Wie bereits erzählt, hatte ich sie in einer Wette gewonnen – also gebe ich sie nun hochoffiziell (dank Kondom und leicht zu reinigendem Silikonmaterial ist das auch keineswegs unhygienisch) an Tina weiter. Womit ihr dann in Kürze wohl nochmals über unsere nicht so kleine Meerjungfrau lesen könnt.
Lesen Sie auch Tinas Bericht über Arielle:
Arielle, die Zweite
Die gute Nachricht vorneweg: Arielle ist nun in guten Händen. Wie in jeder Beziehung gibt es auch zwischen uns kleinere Differenzen. Aber so lange sie mich so heiss macht, werden wir uns nicht trennen.
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