Pink, klein und mit einer frechen Stupsnase liegt er vor mir und will nun also von mir getestet werden.
Etwas nervös bin ich nun ja doch.
Als erstes wird er umgetauft, das macht ihn etwas persönlicher. Ich nenne ihn 'klein Pinky' - jaaa ich bin nicht sehr originell, ich weiss.
Er ist wasserdicht, das fällt mir nebst der geschwungenen Form, die wohl an einen Engelsflügel erinnern soll, als erstes ins Auge. Eine Eigenschaft, die ihn auf Anhieb sympatisch macht. Die Oberfläche ist fein und glatt, nichts woran man sich bei Gebrauch stossen und wehtun könnte.
Da ich keine Freundin von Gebrauchsanleitungen bin, habe ich einfach so lange auf den beiden Knöpfen herumgedrückt, bis ich doch zur Anleitung greifen musste. Im Beschrieb stand nämlich, dass das pinkige Engelchen stufenlos regulierbar sei und drei Vibrationsprogramme habe. Pinki hat zwei Knöpfe und wenn man erst einmal weiss wie, kann problemlos zwischen den drei Programmen und der normalen Vibration hin und hergeschalten werden. Die drei Programme bestehen aus einer Abfolge von Vibration und Pause mit unterschiedlichen Rhytmen und Intensitäten.
Trotz seiner unumstrittenen Vorzüge werden wir anfangs nicht recht warm miteinander. Oder ich mit ihm. Die reine Stimulation der Klitoris ist trotz dem leicht gebogenen Spitznäschen nicht ganz einfach und für meine Bedürfnisse zu schwach. Auch der Versuch, mit der breiten Rückseite des geschwungenen Teils zu stimulieren hat nicht richtig geklappt, da er durch seine Biegsamkeit immer ausgewichen ist, sobald ich Druck auf ihn ausgeübt habe. Wenn man aber das Vorspiel seiner Fantasie überlässt und klein Pinky dazuholt, wenn man schon eine gewisse Erregung erreicht hat, dann entfaltet er sein ganzes Können!
Durch den Schwung des vorderen Endes lässt er sich in der Vagina drehen, sodass mit seiner Stupsnase genau die Stellen stimuliert werden können, an denen Frau es am liebsten mag. Die drei Rhytmusprogramme sind für mich eine willkommene neue Erfahrung. Die Abwechslung von Vibration und Ruhe vermag den Orgasmus neckisch hinauszuzögern und das Lustempfinden dadurch beliebig steigern. Und mit einem einfachen Drücken auf den "-" Knopf, kann er bei Bedarf wieder auf maximale Vibration zurückgestellt werden. Das habe ich sogar dann noch geschafft, als ich nur noch Sternchen gesehen habe - es ist also wirklich leicht.
Die Anwendung in der Badewanne ist etwas schwierig. Nur mit grosszügiger Verwendung von Gleitmittel ist mir hier das Einführen gelungen. In der Dusche hingegen ist er ein kleiner Gott in Pink!
Design und leichte Handhabung spricht auch die Männerwelt an. Und gerade ein Liebhaber, der den Körper der Frau vielleicht noch nicht so gut kennt, darf beruhigt zu Pinky greifen, da er durch Material und Form gut zu handhaben ist und der Mann nicht befürchten muss, seiner Partnerin versehentlich weh zu tun. Fast automatisch fügt sich Pinky durch seine geschwungene Form in die Windungen der weiblichen Vagina ein.
Die geringe Grösse hat einerseits den Vorteil, dass er auch für eher eng gebaute Frauen gut anzuwenden ist, und andererseits lässt er sich dadurch ausgezeichnet in der Handtasche überallhin mitführen.
Auf der maximalen Leistung ist er durchaus gut zu hören, doch ich finde ihn vergleichsweise geräuscharm, sodass sein Surren im normalen Geräuschpegel der Öffentlichkeit untergeht. Nur in der Stille des Büros habe ich mich dann doch nicht getraut ihn auszuprobieren.
Da er aus Silikon besteht ist er problemlos zu reinigen und auch die Form mit weichen Rundungen und ohne Rillen ist der Hygiene förderlich.
Fazit: Ein Eisbrecher ist er nicht, aber wenn er dazugeholt wird, wenn schon etwas Schwung in der Sache ist, ist er ein vielseitiges Spielzeug, das nicht unbedingt das Engelchen in einer Frau zum Vorschein bringt!
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